Der Huflattich kündigt den Frühling an

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März 2018.

März 

Es ist ein Schnee gefallen,
Denn es ist noch nicht Zeit,
Dass von den Blümlein allen,
Dass von den Blümlein allen
Wir werden hoch erfreut.

Der Sonnenblick betrüget
Mit mildem, falschem Schein,
Die Schwalbe selber lüget,
Die Schwalbe selber lüget,
Warum? Sie kommt allein.

Sollt ich mich einzeln freuen,
Wenn auch der Frühling nah?
Doch kommen wir zu zweien,
Doch kommen wir zu zweien,
Gleich ist der Sommer da.

J. W. von Goethe

 

März 2018. Wie bereits in meinem letzten Blogpost Anfang Feber vermutet, hat sich der Winter in Kärnten inzwischen noch mehrere Male kräftig zurückgemeldet. Soviel Schnee wie dieses Jahr fiel in dieser Gegend wohl schon lange nicht mehr.  Der Feber war zudem von einer mehrere Tage anhaltenden Kältephase bestimmt, wodurch die Temperaturen insgesamt unter dem Durchschnitt lagen. Obwohl  die Tage sichtbar länger werden und der meteorologische Frühling am ersten März begonnen hat, will sich der Winter irgendwie noch nicht ganz verabschieden.

 

Es ist heute der 8. März 2018. Endlich kommen schön langsam auch bei mir so etwas wie „Frühlingsgefühle“ auf: vielleicht, weil die Temperaturen tagsüber erstmals wieder Plusgrade erreichen, die Sonne länger strahlt und der Schnee beginnt langsam, aber doch dahin zu schmelzen. Ich konnte zudem bereits einen der ersten „wilden“ Frühlingsboten bei einem meiner Spaziergänge in der näheren Umgebung entdecken. So staunte ich nicht schlecht, als mich unerwartet ein paar Huflattiche mit ihren strahlend gelben Köpfchen anlachten.

Der Huflattich (lat. Tussilago Farfara = Tussis = Husten und ago = ich vertreibe, Familie der Korbblütler) ist eine uralte, beliebte Heilpflanze, welche auswurffördernd, entzündungswidrig, hustenlindernd und schleimlösend wirkt und daher gerne bei Husten und Lungenerkrankungen eingesetzt wird. Verwendet werden können sowohl Blüten als auch Blätter, wobei die Blätter erst nach dem Abblühen in Erscheinung treten. Zudem leitet sich der Name der Pflanze von der Form der Blätter ab, welche stark an einen Pferdehuf erinnern. Möchte man diese ernten, so sollte man sich genau merken, wo die Pflanzen stehen, da das weniger geschulte Auge oft nur schwer erkennt. Der Huflattich enthält außerdem Pyrrolizidinalkaloide, was impliziert, dass die Pflanze nicht in (unüblich) größeren Mengen genossen werden sollte. Denn dann ist sie quasi „giftig“. In gewöhnlichen Ausmaß konsumiert stellen sich für gewöhnlich keine Probleme ein.

Unter der Schneedecke befindet sich mein Garten 🙁
Bereit für die nächste Gartensaison.

 

Es ist nun außerdem ein guter Zeitpunkt im Gewächshaus Ordnung zu schaffen und alles bereit für den baldigen Start der Gartensaison zu machen. Viele Jungpflanzen gedeihen bereits im Haus. Paprika und Auberginen, welche bereits Anfang Feber ausgesät wurden, wachsen eifrig vor sich hin. Inzwischen haben sich auch einige Tomatensorten sowie Chilis dazugesellt.

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Paprika Babys.

Der Kräutergarten befindet sich noch im Winterschlaf. Der Schnee ist zwar schon verschwunden, doch noch regt sich nicht viel. Demnächst werden alle Kräuter zurück geschnitten, sodass sie von Neuem „durchstarten“ und mich und mein Umfeld wieder mit ihrem Anblick und ihrer Heilkraft verzaubern können. Einstweilen einen schönen Start in den Frühling!

Herzlichst,

©Petra Plimon aka Yavida

 

 

Quellenangabe: Huflattich: Die Kräuter in meinem Garten/ Siegrid Hirsch

 

Information: Werbung, unbeauftragt!

Dieser Text handelt von meinen persönlichen Erlebnissen und Empfehlungen, die eine werbende Wirkung haben könnten, ohne dass ich von irgendeinem Unternehmen dafür beauftragt oder bezahlt wurde!

Petra Plimon

YAvida ist ein Synonym und setzt sich zusammen aus den Worten YA und VIDA. Das kann übersetzt werden als „JA ZUM LEBEN“. Klingt doch schon mal positiv oder!? Hinter dem Synonym verbirgt sich zudem eine sterbliche Person. Diese trägt in ihrem bürgerlichen Leben den Namen Petra Plimon und erblickte im Jahr 1983 in Südkärnten das Licht dieser Welt.


One comment

  • Sirit

    4. April 2018 at 10:04

    Hallo liebe Petra!
    Jedes Jahr im Februar denke ich: so, jetzt kann die Sonne wieder kommen! Und im März um meinen Geburtstag herum freue ich mich dann wenn alles anfängt zu sprießen.
    Wundervoll!!! Liebe Grüße!!!

    Reply

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